JUVIVO steht für Professionialität in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Diese basiert unter anderem auf der regelmäßigen Reflexion, Weiter- und Neuentwicklung von fachlichen Positionen, die hier in Form von fachlichen Konzepten und in Form von Stellungnahmen zu aktuellen Themen nachzulesen sind.

1. Leitbild

Im Jahr 2009 wurde unter Einbindung aller Mitarbeiter_innen, Vertreter_innen der Zielgruppen und wichtiger Dialoggruppen ein Leitbild entwickelt. Dieses finden Sie hier zum Download.

2. Fachliches Konzept

Das fachliche Konzept von JUVIVO basiert auf unserem Leitbild und ist das Resultat eines fachlichen Austauschprozesses, bei dem alle Mitarbeiter_innen von JUVIVO involviert waren. Inhaltlich soll das Konzept die pädagogische Arbeit des Vereins organisatorisch im Überblick darstellen und vor allem konzeptionell beschreiben. Im Zuge der Konzeptarbeit wurde auf Fachliteratur, bestehende Leitlinien und Rahmenkonzepte Bezug genommen. Die normative Grundlage für unsere pädagogische Arbeit bildet die Konvention für Menschenrechte und insbesondere die Konvention für Kinderrechte. Wichtig war den an der Konzepterstellung Beteiligten eine eigenständige Positionierung, welche die Arbeitsrealitäten und die spezifische JUVIVO Praxis reflektiert und unseren interdisziplinären Arbeitsansatz widerspiegelt. Das fachliche Konzept soll vor allem intern der Orientierung und als Ausgangspunkt für fachliche Auseinandersetzung dienen und laufend weiterentwickelt werden, ist aber auch für die interessierte Fachöffentlichkeit hier nachzulesen.

3. Return to Gender

„Return to Gender“ ist eine Koproduktion von Mitarbeiter*innen der Vereine Juvivo und Bahnfrei. In beiden Verein war das Interesse vorhanden, bisherige Erfahrungen mit Mädchen- und Burschenarbeit zu reflektieren und unsere Arbeit in Hinblick auf Gendergerechtigkeit zu analysieren. Es bestand der Wunsch, verschiedene Ansätze von „Genderarbeit“ zusammenzuführen und auch Entwicklungen aus der queeren Bildungsarbeit und „intersektionale Perspektiven“ aufzunehmen.
Als Konzept richtet sich das Ergebnis unseres Diskurses primär an die Mitarbeiter*innen in unseren Vereinen, denen es Positionierung und Orientierung ermöglichen soll. Wir wünschen uns aber auch, dass es auch über unsere Vereinsgrenzen hinaus weitere Auseinandersetzungen, Ideen und vor allem auch Bewusstseinsbildung und kritische Differenzierung in der „Genderarbeit“ anregt! Nachzulesen hier.

4. Positionspapiere

  • Junge Menschen mit ungeklärtem bzw. prekärem Aufenthaltsstatus
    Aktuell stehen Asylwerber_Innen und Menschen mit ungeklärtem bzw. prekärem Aufenthaltsstatus im Fokus des öffentlichen Interesses: die mediale Berichterstattung über das „Refugee Protest Camp Vienna“  und über Einzelschicksale von Abschiebung bedrohter Kinder und Jugendlicher sorgen für kontroverse Diskussionen. Als Jugendarbeiter_Innen nehmen wir unserer täglichen Arbeit wahr, wie sehr junge Flüchtlinge in ihren Möglichkeiten und Rechten eingeschränkt werden. Deswegen haben wir ein Positionspapier zu diesem Thema verfasst – zum Nachlesen hier.
  • JUVIVO für eine andere Schule
    JUVIVO setzt sich für Chancengerechtigkeit für alle Kinder und Jugendliche ein. Neben offenen, ressourcenorientierten Freizeitangeboten und individuellen, sozialpädagogischen Unterstützungsangeboten, wie sie die offene Jugendarbeit leistet, braucht es dafür strukturelle Veränderungen im gesamten Bildungssystem.  JUVIVO hat dazu ein Positionspapier erarbeitet, nachzulesen hier: Wir freuen uns über Rückmeldung und Unterstützung!
  • Ausgehend vom JUVIVO-Positionspapier sprechen sich auch alle sieben Träger-Organisationen es Kiju-Netz für Veränderungen im Bildungs- und Schulsystem aus, nachzulesen hier.